Tierschutz
Ehrenamt im Tierheim: So können Sie helfen
Von Michael Schmidt••5 Min. Lesezeit
Geldspenden sind wichtig, aber Zeitspenden sind unbezahlbar. Viele Tierheime in NRW könnten ohne ehrenamtliche Helfer nicht existieren.
Möglichkeiten des Ehrenamts
- Gassigehen: Der Klassiker. Nach einer kurzen Schulung (Sachkundenachweis oft nötig für §10/§3 Hunde) dürfen Sie mit den Hunden spazieren gehen. Das entlastet die Pfleger und freut die Hunde.
- Katzenkuscheln: Ja, das gibt es wirklich! Besonders scheue Katzen brauchen Zeit und Geduld, um wieder Vertrauen zu fassen. Vorlesen und ruhiges Dasein hilft.
- Fahrdienste: Tiere zum Tierarzt bringen oder Futterspenden abholen.
- Handwerk & Garten: Zäune flicken, Rasen mähen, Gehege bauen.
- Vor- und Nachkontrollen: Erfahrene Helfer prüfen das neue Zuhause von vermittelten Tieren.
Voraussetzungen
Sie sollten zuverlässig sein, wetterfest (beim Gassigehen) und emotional stabil. Tierschutzarbeit ist wunderschön, kann aber auch belastend sein. In der Regel müssen Sie volljährig sein und Mitglied im Tierschutzverein werden (Versicherungsschutz).
Fragen Sie einfach im Tierheim Ihrer Stadt nach – helfende Hände werden immer gebraucht!