Ratgeber
Kosten für einen Hund in NRW: Eine ehrliche Rechnung
Von Anna Hoffmann••6 Min. Lesezeit
Der Wunsch nach einem Hund ist groß, doch oft werden die Kosten unterschätzt. Ein Hund kostet über sein Leben gerechnet etwa so viel wie ein Kleinwagen. Wir schlüsseln auf, was auf Sie zukommt.
Anschaffung
- Schutzgebühr: Im Tierheim NRW ca. 250 € – 450 €.
- Grundausstattung: Bett, Leinen, Näpfe, Sicherheitsgeschirr, Auto-Box. Planen Sie ca. 200 € – 500 € ein.
Laufende monatliche Kosten
- Futter: Je nach Größe und Qualität 30 € (kleiner Hund) bis 100 €+ (großer Hund/Spezialfutter).
- Versicherungen:
- Hundehalter-Haftpflicht (Pflicht in NRW für "20/40-Hunde"): ca. 5 € / Monat.
- OP- oder Krankenversicherung: 20 € bis 80 € / Monat (sehr empfehlenswert!).
- Hundesteuer: Je nach Stadt 8 € bis 15 € / Monat (oft jährlich gezahlt).
- Kleinkram: Leckerlis, Kotbeutel, Spielzeug: ca. 20 € / Monat.
Unvorhergesehenes
Der größte Kostenfaktor ist oft der Tierarzt. Eine einfache Ohrenentzündung kann 100 € kosten, eine Kreuzband-OP schnell 2.500 €. Ohne Versicherung sollten Sie ein Polster von mindestens 1.000 € – 2.000 € immer griffbereit haben.
Fazit: Rechnen Sie mit fixen Kosten von 100 € bis 200 € pro Monat. Ein Hund ist ein Luxus, den man sich leisten können muss – zum Wohle des Tieres.